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Weinprobe "Campo Ardosa"

Kochen - Rezepte, Essen und Trinken wie beim Chefkoch
Veröffentlicht von in Wein · 8 Februar 2019
Tags: Wein;Weinprobe;CampoArdosa;QuintadaCarvalhosa
Weinprobe "Campo Ardosa, Quinta da Carvalhosa"

Liebe Weinfreunde,
einer unserer Lieblingsweine ist der "Campo Ardosa", ein Gemeinschaftsprojekt der drei Spitzenwinzer Bernhard Breuer, Bernd Philippi und Werner Näkel. Sie kauften im Jahre 2000 das Portugiesische Weingut "Quinta da Carvalhosa" im Douro, 8 ha Steillagen bepflanzt mit den lokalen Rebsorten Tinta Roriz, Touriga Nacional, Touriga Francese und Tinta Barocca. Schon der erste Jahrgang 2000 wurde nach 20 Monaten im Holzfass ein voller Erfolg. In großen Jahren wird eine Reserva RRR vom Campo Ardosa gekeltert, der Zweitwein ist der "Ardosino". Wir luden Freunde zu einer kleinen Weinprobe "Campo Ardosa" ein:

2000 13,5 % Alc.
2000 RRR  Reserva 14 %    Alc.
2001 14 %    Alc.
2003 RRR  Reserva 14,5 % Alc.
2004 13,5 % Alc.
2005 12,5 % Alc.


Foto Klaus Rupp

Vorab: Das hat allen richtig Spaß gemacht!
Zum Auftakt stimmten sich die Teilnehmer mit jeweils 12 Rotwein - und 12 Barrique - Aromen aus der "Aromabar" ein. Ferner gab es gekühltes Mineralwasser und frisches Baguette. Jeder "Tester" hatte 6 Rotweingläser (von Riedel) vor sich. Die Weine hatten eine Anfangstemperatur von 14°C und wurden nicht dekantiert. Die Flaschen befanden sich in Kühlmanschetten, sodaß man nicht wußte, welcher Jahrgang sich in welchem Glas befand. Den Teilnehmern war lediglich bekannt, daß es sich um "Campo Ardosa" handelte, also quasi eine vertikale Blindprobe. Nachdem jeder Wein ausreichend probiert wurde, begann eine offene, z.T. auch lebhafte Diskussion. Anders als bei "Profi - Weinproben", die schon aus Konkurrenz- gründen häufig "bierernst" ablaufen, hat hier jeder fröhlich das mitgeteilt, was sie / er rausgeschmeckt hat, und alle konnten durch einen erneuten Schluck dies für sich entweder bestätigen oder eben nicht. Es gibt hier nämlich keine objektive Wahrheit, denn es geht um Geschmack, und der ist wie vielfach im Leben verschieden. Und es ist keine Schande oder Unwissenheit, wenn man Weine nach nur zwei Kriterien beurteilt: "schmeckt" oder "schmeckt nicht"! Denn es kommt tatsächlich n u r  auf den  e i g e n e n  Genuß an.
Viel Vergnügen im Freundeskreis mit leckeren Weinen!
Euer Norbert



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